Holzboden ausgleichen

So gleichen Sie ihren alten Holzboden aus

Wenn man auf einem alten Holzboden einen Fliesenboden oder Laminat verlegen möchte, muss man den Holzboden ausgleichen. Jede Unebenheit drückt sich auch bei der Verlegung eines Teppichbodens unschön durch. 

 

 

Vorbereitung des Untergrunds 

Bevor man den Holzboden ausgleichen kann, muss er zuerst ausgeglichen werden. Nägel und Splitter, die möglicherweise hervorstehen, sollten aufgespürt werden. Es ist notwendig, diese kleinen Macken herauszuziehen oder einzusenken. Größere Schäden und Astlöcher sollten mit einem Holzkitt aufgefüllt werden. 

 

Grundierung des Holzbodens 

Damit sich der Holzboden dauerhaft mit der Ausgleichsmasse verbinden kann, ist es erforderlich, eine Grundierung aufzutragen. Zu diesem Zweck verwendet man am besten eine Malerrolle, die an einem Teleskopstiel befestigt wird. So ist es nicht notwendig, sich zu bücken und es wird bei der Arbeit eine gute Reichweite garantiert. Zusätzlich kann man nicht in die Grundierung treten. Trotzdem sollte man die Grundierung sparsam verwenden, um die Bildung von Pfützen zu vermeiden. Da Holz Feuchtigkeit aufsaugt, quillt es durch zu viel Feuchtigkeit auf. Der Holzfußboden und die Grundierung müssen gründlich durchtrocknen, bevor man die Ausgleichsmasse auftragen kann.Beim Anrühren der Ausgleichsmasse muss man sich komplett an die Anleitung des Herstellers halten. Bei dieser Arbeit kann man einen Raum nicht nach und nach abarbeiten, sondern man muss den ganzen Boden immer komplett ausgleichen.

 

Holzboden ausgleichen

Die Ausgleichsmasse sollte auf dem Boden einfach ausgegossen werden. Dann wird eine Stachelwalze verwendet, damit die Masse gleichmäßig in einem Raum verteilt wird. Zu diesem Zweck steckt man die Stachelwalze auf einen Teleskopstiel. So behält man einen perfekten Abstand zur feuchten Masse. Bevor man mit dem Verlegen des Laminates oder Fliesen des Bodens beginnen kann, muss man unbedingt die Trocknungszeit einhalten. Ansonsten bekommt der Holzboden darunter möglicherweise einen Feuchtigkeitsschaden.

 

Vorgangsweise bei leichten Unebenheiten 

Bei sehr leichten Unebenheiten kann ein neuer Laminatboden auch auf einer hochwertigen Trittschalldämmung verlegt werden. Falls eine Trittschalldämmung als nicht ausreichend für die Unebenheiten erscheint, ist es möglich, einen Holzboden mit einer losen Schüttung auszugleichen. Diese kann sogar wieder entfernt werden, falls es erforderlich ist. Im Gegensatz dazu wird das Holz durch die Ausgleichsmasse irreparabel verändert.

Holzboden ausgleichen und gleichzeitig Schalldämmung verbessern 

Wenn man einen Holzboden ausgleicht, erzeugt man einen perfekt ebenen Untergrund für einen neuen Bodenbelag. Zusätzlich erreicht man durch diese Arbeit einen weiteren Effekt. Bei älteren Einfamilienhäusern ist oftmals zu beobachten, dass die Zwischendecke eine schlechte Dämmung besitzt. Zwischen den Geschossen führt dies zu Schallübertragungen. Indem man die Ausgleichsmasse auf einen Holzfußboden aufbringt, kann man gleichzeitig zwischen den Etagen die Schalldämmung verbessern. 

 

Werkzeuge 

  • Spachtel 
  • Schleifmaschine
  • Stachelrolle 
  • Malerrolle
  • Teleskopstange

 

Materialliste 

  • Ausgleichsmasse 
  • Grundierung für Ausgleichsmasse
  • Holzkitt 
  • Fugenmasse

 

Wo kann man die Werkzeuge und Materialien erwerben? 

Die Werkzeuge und Materialien, die man benötigt, um einen Holzboden auszugleichen, sind normalerweise in jedem Baumarkt erhältlich. Zusätzlich sind im Internet auch zahlreiche Online-Shops vorhanden, die verschiedene Werkzeuge und Materialien für Heimwerker anbieten. Auf Amazon findet man beispielsweise ein besonderes breites Angebot an Werkzeugen in unterschiedlichen Preislagen und profitiert zusätzlich von Sonderangeboten. Die Lieferung erfolgt meistens relativ rasch.