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2009-02-09 11:00

JuLis: „Hochschulzugang den Hochschulen überlassen“

von Stefan Thurmann

Magdeburg. Die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt haben sich für die Abschaffung der allgemeinen Hochschulzugangsbeschränkung ausgesprochen. Sie forderten vielmehr künftig die Hochschulen allein entscheiden zu lassen, wer die Möglichkeit zur Aufnahme eines Studiums erhalten solle. „Es gehört zu eine konsequenten Hochschulautonomie einfach dazu, Hochschulen den Zugang selbst regeln zu lassen“, sagte Sven Haller, Landesvorsitzender der Julis.

Universitäten hätten damit die Möglichkeit auch Nicht-Abiturienten, zu einem Studium zuzulassen. „Denkbar wären beispielsweise Eingangstest, bei denen notwendige Fähigkeiten geprüft und eine Eignung festgestellt würde“, erläuterte Haller. Aus der Forderung des FDP-Jugendverbands ergibt sich konsequenter Weise die Abschaffung der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS). „Außer Spesen nichts gewesen - lautet die nüchterne Bilanz der Arbeit der ZVS. Die Vergabestelle produziert Kosten, ein spürbarer Nutzen ist sowohl für die Universitäten als auch für die Studenten nicht zu erkennen. Einzige Aufgabe dieser Behörde ist es, Studenten „kreuz und quer“ durch die Republik zu „jagen“, ohne dabei auf die eigentliche Befähigung der Studienbewerber zu achten“, so Landeschef Haller.  

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