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2009-04-01 13:00

Julis: Zentralabitur ist logistisch nicht zu leisten

von Stefan Thurmann

Magdeburg. Die Jungen Liberalen haben die Forderung der FDP-Landesvorsitzenden Cornelia Pieper nach einem bundesweiten Zentralabiturs zurückgewiesen. „Gleiche Abituraufgaben in allen Ländern stellen die Schulen vor unüberwindbare logistische Schwierigkeiten“, erklärte Juli-Landeschef Sven Haller. So müssten dann künftig die Klausuren in den Schulen aller Bundesländer zeitgleich beginnen. Eine kleine Verzögerung würde alle Abiturprüfung zu Fall bringen. Darüber hinaus würde dies auch eine Angleichung der Ferienzeiten in den den Ländern mit sich führen.


„Ziel muss es sein, die Vergleichbarkeit und die Qualität der Schulabschlüsse sicher zu stellen. Dafür brauchen wir nationale Bildungsstandards aber keine Zentralabiture. Statt sich auf Nebenkriegsschauplätzen zu tummeln - wie dem Zentralabitur - sollten Bildungspolitiker dafür sorgen, dass Schulen personell und finanziell ordentlich ausgestattet sind", so Haller.

 

Der FDP-Jugendverband erteilte allen Rufen, die Bildungskompetenz auf Bundesebene zu bündeln eine klare Absage. „Ein wesentlicher Bestandteil des Föderalismus ist und bleibt die Bildungskompetenz der Länder. Wer auch weiter den Wettbewerb um das Beste Bildungssystem will, darf daran nicht rütteln."

 

Verantwortlich und bei Rückfragen:

Stefan Thurmann, Pressesprecher (0177.2892984)

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